BERATUNG VON MAMA ZU MAMA

Rund um Familienplanung, Schwangerschaft, Wochenbett und Stillzeit besteht viel Beratungsbedarf. Gut, wenn man dann nicht auf teils sehr unterschiedliche Informationen aus dem Internet zurückgreifen muss, sondern verlässliche Ansprechpartner mit fundiertem Gesundheitswissen hat, die einfühlsam und von Mama zu Mama beraten und betreuen. 

Vor der Schwangerschaft

Bereits bei Kinderwunsch und Planung einer Schwangerschaft sollte sich die zukünftige werdende Mama ausreichend bewegen, Giftstoffe wie Alkohol und Tabak meiden, sich gesund und ausgewogen ernähren und Vitaminmangelzustände vermeiden oder bei Bedarf beheben. Besonders auf ausreichend dosierte Zufuhr von Folsäure sollte sie bereits jetzt achten, denn damit wird Fehlbildungen des Nervensystems beim Baby vorgebeugt, wie etwa Lippen-Kiefer-Gaumenspalten oder einem offenen Rücken. Bei all diesen Themen beraten und unterstützen wir als Apotheke gern.

Auch einen Blick auf den aktuellen Impfstatus übernehmen wir gern – ist z.B. der Mumps-Masern-Rötelnimpfschutz noch ausreichend? Wie sieht es mit Covid-19- und Grippe-Impfschutz aus? Kann man sich auch später in der Schwangerschaft impfen lassen?


Wie funktionieren Ovulationstests und worauf muss ich achten? Und ab wann liefert ein Schwangerschafts-(früh-)test verlässliche Ergebnisse?

Während der Schwangerschaft

 

 

Darf ein Arzneimittel in der Schwangerschaft (oder später in der Stillzeit) angewendet werden? Es gibt viele Arzneistoffe, die nach aktuellem Stand der Wissenschaft durchaus angewendet werden können oder sogar müssen. Bestimmte Erkrankungen der Mutter können den dauerhaften Einsatz von Medikamenten zwingend erforderlich machen, beispielsweise Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen, Asthma, Bluthochdruck, Epilepsie oder psychische Erkrankungen. Eine bestehende Dauermedikation sollte im Idealfall bereits bei Kinderwunsch überprüft werden: Sind die angewendeten Wirkstoffe unbedenklich für mein Baby und welche Alternativen gibt es?  

 

 

Bei der Einnahme von Medikamenten sollte immer bedacht werden, dass Substanzen aus dem Blutkreislauf der Mutter durch die Plazenta in den Blutkreislauf des Babys übergehen können und das Baby „mitbehandelt“ wird. Daher gilt allgemein: Der Einsatz von Mitteln in der Selbstmedikation sollte so sparsam wie möglich erfolgen.

 

Natürlich treten mal Infekte in den kalten Monaten oder Heuschnupfen von Frühjahr bis Herbst auf. Was kann ich nehmen, wenn mich ein grippaler Infekt mit Husten, Schnupfen und Fieber erwischt hat? Hier entscheiden wir individuell nach Symptomatik und Schwangerschaftsfortschritt, welche Mittel Sie anwenden können. Bei Fieber und Schmerzen kann kurzfristig Paracetamol in der gesamten Schwangerschaft eingenommen werden. Auch der möglichst kurzzeitige Einsatz von Nasenspray in möglichst niedriger Dosierung ist möglich. Ibuprofen sollte mit Bedacht, spätestens im letzten Trimenon gar nicht mehr angewendet werden. Vorsicht bei Selbstmedikation von Erkältungen: gerade vermeintlich harmlose pflanzliche Erkältungsmittel in der Hausapotheke sind in der Schwangerschaft nicht immer die richtige Wahl.

 

Wie ist das bei Heuschnupfen? Ich selbst bin davon betroffen und habe dagegen in der Schwangerschaft Cetirizin eingenommen. Auch Loratadin kann eingenommen werden.

 

Bei Harnwegsinfekten sollte immer ärztliche Kontrolle erfolgen, ebenso bei vaginalen Pilzinfektionen, da diese das Risiko einer Frühgeburt erhöhen können.

 

Neben Infekten sind da noch die „üblichen Verdächtigen“, mit denen viele werdende Mamas zu kämpfen haben: Schwangerschaftsübelkeit, Kopfschmerzen, Sodbrennen, Wadenkrämpfe, Hämorrhoiden, Rückenbeschwerden. Wir beraten jederzeit gern dazu, welche nichtmedikamentösen Maßnahmen Ihnen bereits gut helfen können, welche Teekräuter, Nahrungsergänzungen und Arzneimittel geeignet sind und wann Sie besser zum Arzt gehen sollten.

 

Auch Mamas Haut braucht besondere Pflege: Wie kann man Schwangerschaftsstreifen am besten vorbeugen? Was tun bei trockener Haut? Hierfür gibt es tolle Tipps und sehr gute Produkte.

 

Wir Apotheker leisten noch mehr: So muss man z.B. nicht extra ins Sanitätshaus, um perfekt sitzende Kompressionsstrümpfe zu erhalten. Wir sind hierfür speziell ausgebildet und haben viel Erfahrung beim Anmessen.

 

In Wochenbett und Stillzeit